Spargeltarte – den Frühling genießen

Die Spargelsaison ist kurz. Viel zu kurz. Vor allem, wenn man wie ich nur heimischen Spargel kauft. Für meine Spargeltarte, die ich in meinem maison malou sehr gerne auf den Tisch bringe, eignet sich sowohl weißer als auch grüner Spargel.

Spargeltarte – Genuß pur

Ja ich weiß. Gerade bei uns im Schwabenländle legt man normalerweise großen Wert auf eine leckere Sauce. Bei Spargelgerichten bin ich da immer ein bisschen zwiespältig. Spargel – ganz klassisch mit Sauce hollandaise und Kartoffeln oder Flädle – ist natürlich immer wieder ein Genuß. Für alle Nichtschwaben: Flädle sind Pfannkuchen bzw. in manchen Regionen heißen sie auch Eierkuchen. Oder Crepes.

Gerade bei einem so zarten Gemüsegenuß wie Spargel geht durch eine gehaltvolle Sauce jedoch auch viel Geschmack verloren. Schnell dominiert die Sauce.

Vor allem gegen Ende der Spargelzeit ist es oft auch schon sehr sommerlich. Bei sommerlichen Temperaturen steht mir persönlich der Sinn allerdings weniger nach aufwändigen warmen Gerichten. Da wünsche ich mir dann doch eher einen leichten Genuss. Die Spargeltarte ist dann geradezu perfekt.

Spargeltarte – warm oder kalt ein Genuß

Die Spargeltarte schmeckt warm aus dem Ofen oder aber auch kalt beim Picknick. Ich persönlich liebe sie als leichtes (Abend-)Essen mit einem schönen Blattsalat.

Quarkblätterteig als Boden

Natürlich kann man die Tarte auch mit einem fertigen normalen Blätterteig zubereiten. Mir persönlich ist das aber nicht nur zu fettig, sondern auch viel zu bröselig. Seit ich den Quarkblätterteig für mich entdeckt habe, verwende ich nur noch sehr selten fertigen Blätterteig aus dem Supermarkt.

Quarkblätterteig ist viel eiweißreicher und auch leichter als Blätterteig. Ich finde, das ist doch eine super Ergänzung zu Spargel!




Zutaten für den Quarkblätterteig

Du brauchst für den Boden der Spargeltarte:

125 g Kalte Butter

125 g Magerquark

250 g Mehl

½ Tl Salz

etwas kaltes Wasser

Einfach alle Zutaten miteinander zu einem glatten Teig verkneten. Wasser je nach Bedarf zufügen, so dass der Teig geschmeidig ist. Anschließend den Teig im Kühlschrank mindestens 1 Stunde ruhen lassen.

Spargeltarte – das topping

  • 500 g weißer oder grüner Spargel (kann auch Bruchspargel sein)
  • 200 g Crème fraiche leicht
  • 3 TL Pesto
  • 1 kleines Ei
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer, etwas Muskatnuß, Chiliflocken
  • gehobelter Parmesan



Weißen Spargel schälen, holzige Enden dabei gleichzeitig entfernen. Grüner Spargel muss nicht geschält werden. Hübsch ist es auch, wenn man grünen und weißen Spargel mischt.

Die Fertigstellung der Spargeltarte


Zunächst den Quarkblätterteig in Größe einer rechteckigen Auflaufform auswellen und einen Rand formen.  Auch wenn ich ein großer Fan von Müllvermeidung bin – bei diesem Rezept ist der Einsatz von Backtrennpapier sinnvoll. Einfach die Auflaufform mit Backtrennpapier auskleiden, dann lässt sich später die Spargeltarte gut und unfallfrei herausheben.

Den Backofen auf 200 ° vorheizen.

Nun einfach die Crème fraiche mit dem Pesto und dem Ei verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuß und Chiliflocken abschmecken. Diese Masse auf dem Teig verstreichen und dann die Spargelstangen darauf verteilen.
Ich lege sie immer parallel zueinander, aber so, dass nicht alle Köpfe in der gleichen Richtung liegen. Die Tarte reicht nämlich gut für 4 Personen und dann hat jeder Spargelköpfe und –Enden.

Zum Schluß die Spargeltarte noch mit gehobeltem Parmesan bestreuen und im heißen Ofen ca. 35 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Mit einem Blattsalat serviert ein wunderbar leichtes Essen, das auch an warmen Tagen gut schmeckt.

Mit herzlichen Grüßen aus dem maison malou

Biggi


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Über das maison malou

Mehr über mich und das maison malou erfährst Du hier. Das maison malou ist nämlich unser ganz privates Zuhause. Hier sind zwei wunderbare Kinder groß geworden und hier haben wir meine Mutter die letzten Jahre ihres Lebens begleiten dürfen.

Ansonsten lieben wir es, in Stoffen zu wühlen und natürlich unsere Ohrensessel – handmade in Germany with love.

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