Knäckebrot – ein homemade by maison malou Rezept

Kennst Du das auch? Dieses Gefühl, einfach richtig zubeißen zu müssen/wollen??? Nein – ich bin nicht unter die Vampire gegangen. Und immer nur gemäß dem alten Werbeslogan „damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können“ Äpfel zu vernaschen, finde ich auch nicht IMMER reizvoll. Meine Lösung: Knäckebrot. Selbstgemachtes Knäckebrot, um genau zu sein.

Knäckebrot…
der Ursprung liegt in Skandinavien

Ursprünglich stammt zumindest der Begriff Knäckebrot aus Skandinavien. Genauer gesagt aus Schweden. Das schwedische Wort „knäcka“ bedeutet „knacken“. Ganz einfach. Und wer schon mal in Skandinavien war, der weiß, dass es zwischen den Metropolen auch gaaaaanz viel Land gibt, das sehr, sehr dünn besiedelt ist.

Wenn die Winter kalt, dunkel und schneereich sind und gleichzeitig der nächste Laden nicht gerade um die Ecke ist, dann ist es doch eigentlich logisch, dass man sich mit der Frage beschäftigt, wie man ein Brot möglichst lange konservieren kann. Oder etwa nicht?

Knäckebrot ist im Grunde nichts anderes als getrocknetes bzw. gedörrtes Brot. In Schweden ist Knäckebrot übrigens traditionell rund und nicht wie bei uns eckig.

Knäckebrot selber machen

Ehrlich gesagt, mag ich das gekaufte Knäckebrot nicht so wirklich. Meistens schmeckt es nur …. trocken. Grundsätzlich backe ich unser Brot sowieso am liebsten selber. Manchmal fehlt mir dazu allerdings schlicht die Zeit. In diesen Fällen bin ich dann sehr, sehr froh, wenn ich noch einen entsprechenden Vorrat im Haus habe. Auch ohne kalten und garstigen Winter ;-).

Die Zutaten

Für Dein selbstgemachtes Knäckebrot brauchst Du folgende Zutaten:

  • 50 g geschroteter Leinsamen
  • 50 g Sesam
  • 100 g gemischte Saaten (z.B. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Pinienkerne,…. such Dir aus, was Du am liebsten magst
  • 125 g Dinkelmehl 1050
  • 125 g feine Haferflocken
  • ½ TL Salz
  • 2 EL Rapsöl
  • ca. 400 ml Wasser

Du kannst natürlich auch ein anderes Öl nehmen. Ich bevorzuge allerdings ein gutes Rapsöl. Rapsöl hat ein gutes Verhältnis von Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren und ist recht geschmacksneutral. Olivenöl schmeckt aber zum Beispiel auch toll in Deinem Knäckebrot.

Selbstverständlich kannst Du auch Weizen- oder Roggenmehl für Dein Knäckebrot verwenden. Meinen Versuch mit reinem Roggenmehl fand ich allerdings etwas trocken, obwohl ich dabei schon die Wassermenge erhöht hatte.

Die Zubereitung des Knäckebrots


Alle Saaten und Kerne zunächst mischen und dann ca. 50 g der Körnermischung auf die Seite stellen. Das gibt dann später Dein „Topping“.

Zunächst das Dinkelmehl mit den Haferflocken, dem Salz und dem Rapsöl in einer Schüssel mischen. Anschließend nach und nach das Wasser zugeben und dabei mit einem Schneebesen zu einem klumpen freien Teig mit einer eher breiigen Konsistenz verrühren. Zum Schluss noch die 150 g Körnermischung unter den Teig rühren. Dieser Brei darf vor der Weiterverarbeitung ruhig ein wenig ruhen.

Den Backofen zunächst auf ca. 160 Grad Umluft vorheizen. Zwei Backbleche jeweils mit Backtrennpapier auslegen und dann den Teig dünn auf diesen beiden Blechen ausstreichen. Der Teig darf dabei jedoch auch nicht zu dünn ausgestrichen werden. Je nach Backblechgröße und Tagesverfassung ergibt der Teig ungefähr 1 1/2 bis 2 Bleche.

Die vorab zur Seite gestellten 50 g Körner/Saaten-Mischung t werden jetztnoch zusätzlich auf den Teig gestreut.

Das Knäckebrot zunächst ca. 15 Minuten „anbacken“ und dann zunächst mit einem Pizzarädchen (oder einem Messer) in Scheiben schneiden. Das ist wichtig, denn jetzt lässt sich die Masse noch gut schneiden – später wird es sonst bröselig.

Die vorgeschnittenen Knäckebrote dann noch ca. 40 Minuten lang fertigbacken. Anschließend gleich zum Auskühlen komplett auseinanderschneiden. Je länger Du damit wartest, umso schlechter lassen sich die Scheiben von einander trennen.

Aufbewahrung des Knäckebrots

Die ausgekühlten Knäckebrotscheiben dann am besten in einer Weißblech-Keksdose verpacken. Kühl und dunkel aufbewahrt ist das Knäckebrot angeblich sogar bis zu 3 Monate haltbar. So lecker, wie es aber schmeckt, gehe ich davon aus, dass dieser Fall sowieso nie eintreten wird…

Das selbstgemachte Knäckebrot schmeckt am besten nur mit etwas Butter oder Quark bestrichen. Auch ganz „pur“ ist es ein toller Snack für unterwegs oder als Knabberei für zwischendurch.

Laß es Dir schmecken!
Ich freue mich sehr darüber, wenn Du mir einen Kommentar mit Deinen Knäckebrot-Geschichten hinterläßt. Der Artikel darf sehr gerne geteilt werden – Brot selber backen hat immer auch etwas Meditatives 😉

Herzliche Grüße aus dem maison malou

Biggi

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Über mich und das maison malou:

Nach meinem Studium – ganz trocken… BWL 😉 – war ich jahrelang geschäftlich viel in Skandinavien unterwegs. Diese unkonventionelle und fröhliche Lebensart hat mich sehr geprägt. Auch das französische „savoire vivre“ liebe ich sehr. Gut, dass das Elsaß von mir nicht weit entfernt ist und ich zwischendurch immer mal schnell ein bisschen „Frankreich“ tanken kann.

Das „maison malou“ ist der Name meines ganz privaten Zuhause. Wir leben in einem finnischen Blockhaus und mischen das ganz vergnügt mit vielen sehr französischen Elementen. Hier finden auch einige meiner Veranstaltungen statt – sei es aus dem Bereich der Inneneinrichtung (… unter www.manufaktur-jourdan.de kannst Du meine eigene Ohrensessel-Kollektion entdecken) oder aber auch in Form von Meditationsveranstaltungen .

Ganzheitliches Leben und Einrichten ist mir sehr wichtig. Deshalb habe ich meinen Online shop auch Wohn Sinnlich – Wohnen mit allen Sinnen getauft. Selber kochen, lesen und vieles mehr gehört für mich unbedingt dazu.

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