Welcome July…. kennst Du schon Lavendelzucker?

Nun ist sie endgültig da – die zweite Jahreshälfte. Das derzeitige etwas trübe Wetter erinnert uns sofort daran, dass es höchste Zeit wird, sich ein paar Sommergefühle für den Winter zu konservieren… Kennst Du eigentlich schon Lavendelzucker ?

Was mich so immer in Sommerstimmung bringt, das ist Lavendel. Ich LIEBE Lavendel… in meinem Garten, hübsch zusammengebunden auf meinen Kommoden liegend bringt er ganz automatisch einen zarten Sommerduft ins Haus. Lavendel ist eine Pflanze, die uns aber auch sonst sehr reich beschenkt. Der Duft von Lavendel wirkt beruhigend und stimmungsaufhellend und Lavendelöl soll antimikrobiell wirken. Probier es doch einfach mal aus! Gib einfach ein paar Tropfen von wirklich gutem ätherischem Lavendelöl ins Putzwasser oder auch mit in die Waschmaschine.

Lavendel ist vielfältig

Lavendel ist aber vor allem auch sehr lecker! Das wissen sogar die Bienen und bevölkern summend unsere Lavendelbüsche. Lavendelhonig – vor allem aus der Provence – ist ein wahrer Genuß. Doch gerade in der Mittelmeerküche werden zarte Lavendeltriebe – so wie auch Rosmarin – zum dezenten Parfümieren von Fleisch und Gemüse eingesetzt. Einfach ein paar Zweige mitschmoren. Auch die beliebte Kräutermischung „Herbes de Provence“ enthält Lavendelanteile … und hübsch sind die zart bis kräftig lilafarbenen Blütenblätter sowieso – und erinnern sofort an den Sommer.

Rezept Lavendelzucker

Unbekannter hingegen ist Lavendelzucker. Dabei ist die Herstellung total einfach. Wenn man im Hochsommer die Blütenstiele schneidet – am besten übrigens in der Mittagszeit – dann läßt man sie zunächst einen Tag auf einem Teller in der Sonne trocknen. Anschließend zupft man die zarten kleinen violetten Blütenblättchen ab und läßt diese nochmals trocknen. Erst wenn sie ganz trocken sind, mischt man die Blütenblätter mit Zucker… je nach gewünschtem Geschmack in einem Verhältnis von 1 : 1 bis hin zu 2 Teile Zucker auf 1 Teil Lavendelblüten. Diese Mischung kommt in ein gut verschließbares Schraubglas und sollte dunkel aufbewahrt werden. So behalten die Blüten ihre hübsche Farbe möglichst lange.

Et voilà – Lavendelzucker zaubert uns sowohl im Tee als auch in Desserts selbst an trüben Novembertagen Sommermomente zurück. Lavendelzucker läßt sich problemlos monatelang aufbewahren. Es lohnt sich also, einen ausreichend großen Wintervorrat anzulegen.

Lavendelzucker… und was sonst noch?

Du liebst Südfrankreich? Vielleicht interessiert Dich dann auch mein Rezept für marinierten Lauch … 

Oder wie wäre es mit entsprechender Urlaubslektüre?!? Zum Beispiel „Das Lavendelzimmer“ von Nina George… einen Vorgeschmack darauf gebe ich Dir in diesem Beitrag

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Beitragsfoto: danke an castelgard für pixabay!

 

 

3 comments on “Welcome July…. kennst Du schon Lavendelzucker?

  1. oh wie motivierend, das wusste ich ja gar nicht.
    Das werde ich ausprobieren, resp gleich richtig umsetzen…

    lavendelische Grüsse

  2. Hallo, liebe Biggi,

    hast Du eine Ahnung, ob man den Lavendelzucker auch mit Stevia anstatt Zucker machen kann? Ich habe nämlich auch ganz viel Lavendel im Garten… 😉

    Liebe Grüße,
    Silke

    • Liebe Silke – da hilft nur …. ausprobieren 😉
      Du müsstest Stevia in Pulverform nehmen – flüssig oder als Blätter macht vermutlich nicht so viel Sinn. Ob und wie Stevia die Lavendelaromen aufnimmt, kann ich Dir leider nicht sagen. Liebe Grüße Biggi

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