Karotten – Hafer – Brötchen … selbstgebacken und gesund

Liebst Du ihn auch? Diesen Geruch von frischgebackenem, warmen Brot??? Ich liebe es überhaupt, wenn es in unserem maison malou aus dem Backofen duftet! Frischgebackene Brötchen –  noch warm aus dem Backofen –  vermitteln mir einfach das Gefühl von Luxus und Geborgenheit. Karotten-Hafer-Brötchen genügen sich selbst. Ein bisschen Butter vielleicht. Mehr braucht es eigentlich gar nicht…

 

Herbstzeit ist Backzeit!

Gerade die Übergangszeit, in der es meist noch nicht kalt genug ist, als dass wir konstant heizen, ist meine allerliebste Backzeit. Auch ein Backofen ist schließlich eine Wärmequelle. Ich finde es herrlich, wenn sich dann beides miteinander vereint – Wärme und Genuß.

 

Wurzelgemüse – wie z.B.Karotten – erdet und ich finde es einfach perfekt für die Herbstzeit. Und Haferflocken sowieso. Wie heißt es so schön: Hafer ist gut für die Nerven…. Und natürlich gibt es auch die Redensart „den sticht der Hafer“. Denn Pferde, die viel Hafer gefüttert bekommen, werden übermütig durch diesen Energie-Booster. Kurz und gut, Hafer ist nicht nur sehr lecker, sondern auch ausgesprochen gesund und sehr sättigend. Hafer ist ein glutenarmes Getreide, aus diesem Grund ist es schwierig, reine Haferbackwaren herzustellen. Also jedenfalls in der Form, die wir es gewohnt sind. Doch gemischt mit einem Getreide mit höherem Glutengehalt kann man Hafer ganz problemlos verbacken.

 

 

Hafer … Brötchen statt Haferbrei

Jahrhundertelang waren Getreidebreie ein gängiges Frühstücksgericht. Und Porridge – so heißt der Haferbrei in England und vor allem auch in Schottland – ist auch Heute noch ein beliebtes warmes Frühstück. Im Gegensatz zu Müsli wird hier der Hafer richtig cremig gekocht und nicht nur in Milch, Yoghurt oder Saft eingeweicht. Hafer gilt als gut bekömmliches, magenschonendes Getreide und auch billiges Nährmittel. Es gibt also genügend Gründe, Hafer öfter mal in der Küche einzusetzen.

Allerdings sind die meisten von uns heutzutage doch eher „Brot-Esser“ als „Brei-Esser“. Umso besser also, wenn man gesunde Zutaten auch ganz unauffällig in die gewohnten Mahlzeiten integrieren kann.  Vor allem aber sind Karotten-Hafer-Brötchen – rein theoretisch zumindest – gut haltbar. Sie sind ideal für unterwegs, weil sie auch noch Stunden später „Biss“ haben und auch am nächsten Tag sind sie noch nicht „altbacken“ und hart. Vorausgesetzt natürlich, sie erleben den nächsten Tag und werden nicht schon vorher aufgegessen…

 

Und so werden sie gemacht:

Karotten – Hafer – Brötchen

Zutaten:

½ Würfel Hefe

300 ml lauwarmes Wasser

½ TL Meersalz

450 g Dinkelmehl (Weizenmehl geht natürlich auch)

50 g Haferflocken – je nach persönlichen Vorlieben Kleinblatt oder Großblatt

1 EL Öl … z.B. Rapsöl mag ich hier sehr gerne. Oder Walnußöl.

100 g Karotten, fein oder grob gerieben (je nach Vorliebe)

 

Zunächst die Hefe im Wasser unter Rühren auflösen und mit dem Meersalz und Mehl vermengen. Den Teig  einige Minuten lang kneten, anschließend Haferflocken und Öl zugeben und alles gut durchkneten. Zuletzt noch die Karotten untermischen. Teig nun solange kneten bis er weich und evtl. leicht klebrig ist.

Hafer - Karotten - Brötchen Foto 1
Foto 1 zu Hafer – Karotten – Brötchen Foto: maison malou

 

Abschließend den Teig mit Mehl bestäuben, mit einem  Geschirrtuch abdecken und an einem warmen und zugfreien Ort ca. 1 Std. gehen lassen. Ich stelle die Schüssel dazu wahlweise in den noch kalten Backofen oder aber auch auf unseren Specksteinofen. Das ist auch ein wunderbarer Platz für Hefeteig. Hefeteig mag es warm, aber auch nicht zu heiß. Und er reagiert auf Zugluft, da kann er auch nicht ungestört aufgehen.

Foto 2 Hafer - Karotten-Brötchen
Foto 2 Hafer – Karotten – Brötchen Foto: maison malou

Wenn der Teig genug gegangen ist, Brötchen daraus formen, diese mit Mehl bestäuben und nochmals 30 Min. gehen lassen. Bei mir gibt das meistens so ca. 8 Brötchen, aber das ist natürlich immer davon abhängig, wie gut der Teig aufgegangen ist und wie groß man die Brötchen formt. Hefeteig ist auch „wetterfühlig“ – an manchen Tagen muss man auch erst noch ein bisschen zusätzliches Mehl unterkneten um einen schönen Brötchenteig zu bekommen. Aber immer daran denken – der Teig darf nie zu trocken geführt werden, sonst sind die Brötchen später auch staubtrocken 😉

 

In der Zwischenzeit den Backofen auf 200° vorheizen. Bei meinem Backofen gibt es eine Brotbackeinstellung. Alternativ kann man aber auch eine kleine Schale mit Wasser dazu stellen. Die Brötchen auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen…. und dann natürlich  genießen 😉

Hafer - Karotten - Brötchen fertig maison malou
Foto 3 Hafer – Karotten – Brötchen fertig Foto: maison malou

Du backst gerne? Dann wäre vielleicht auch mein Dänischer Apfelkuchen etwas für Dich. Gerade im Herbst sind die Karotten – Hafer – Brötchen auch eine tolle Ergänzung zur mediterranen Kürbissuppe.

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